[342] El anno de mil e quinientos e catorze: passo a la terra firme un infelice gouernador; crudelissimo tirano: sin alguna piedad ni aun prudencia: como un instrumento del furor divino. Las Casas, Brevissima relacion de la destruycion de las Indas. Sevilla 1552. fol. b iiii.
[343] Andagoya in Navarrete, Col. III, 413.
[344] J. G. Kohl, (die beiden ältesten Generalkarten von Amerika. Weimar 1860, S. 169) vermuthet, daß die auf den Karten von 1527 und 1529 angegebenen Sierras de Gil Gonzalez de Avila mit den Bergen südlich von Soconusco, in der mexikan. Landschaft Chiapas, zwischen 15 und 16° n. Br. identisch seien.
[345] Ueber den sog. Jungbrunnen vgl. Martyr. Dec. II. lib. X. p. 202.
[346] Der Reisebericht desselben ist von Herrera (Dec. I. lib. X. cp. 16) benutzt.
[347] Schon frühzeitig ist behauptet worden, Sebastian Cabot habe das Land vor Ponçe gesehen. De Thou, historia sui temporis. 1609. lib. X. c. 4.
[348] Bernal Diaz del Castillo, Entdeckung und Eroberung von Neu-Spanien. Deutsch v. Rehfues. Bonn 1838. I. S. 4. Ferdinand Cortes stellt die Sache so dar, als ob Cordova, Lope Ochoa und Cristoval Morante sich zum Unternehmen vereinigt und die Mannschaft geworben hätten. Colecion de doc. inedit. para la historia de España. I, 422.
[349] Viele von den alten kunstreichen Steinbauten waren schon zur Zeit, als die Spanier eindrangen, verfallen und gehörten einer früheren Kulturepoche an. Einer der spanischen Mönche, welche bald nach der 1540 und 1547 vollendeten Eroberung Yukatan’s ins Land kamen, Fray Lorenzo de Bienvenido, schreibt darüber am 10. Februar 1548 an König Philipp, daß die Gebäude in Merida aus behauenen Steinen kunstvoll erbaut, aber vielleicht schon vor Christi Geburt errichtet seien, weil auf ihnen der Wald sich eben so mächtig erhöbe, als unten im Lande (porque tan grande estava el monte ençima dellos como en lo baxo de la tierra.) Auch fügt der Geistliche hinzu, daß die Eingeborenen damals nur in Hütten von Holz und Stroh wohnten (ni hazen casa sino de paja y madera.) Cartas de Indias. Madrid 1877. p. 71.
[350] Die Mayahandschrift d. kgl. öff. Bibliothek zu Dresden. 74 Tafeln in Chromo-Lichtdruck. Leipzig 1880. 4o.
[351] H. Meye u. J. Schmidt, Die Steinbildwerke von Copán und Quirigua. Berlin 1883. Fol.