5. Du letst se darhen fahren as en Strom un sünd as en Slap, gliek as en Gras, dat doch bald drög ward, Jes. 40, 6. 7.

6. Dat dar fröh blöhen deiht un bald welk ward un des Abends afmeiht ward un verdrögt. 1. Pet. [1, 24.]

7. Dat makt Din Torn, dat wi so vergaht, un Din Grimmigkeit, dat wi so unversehens darhen möt. Ps. [76, 8.] Nah. 1, 6.

8. Denn uns’ Missedaht stellst Du vör Di, uns’ Sünd, de wi nich kundig sünd in dat Licht vör Din Angesicht. Ps. [51, 11.]

9. Darum fahrt all uns’ Dag’ darhen dörch Din Torn; wi bringt uns’ Jahre to as en Snak. Ps. [89, 48.]

10. Uns’ Leven duert söbentig Jahr, un wenn dat hoch kummt, so sünd dat tachentig Jahr, un wenn dat köstlich west is, so is dat Möh un Arbeit west, denn dat fahrt flink darhen, as fleegen wi darhen.

11. Wokeen glövt awer, dat Du so bös büst? Un wokeen is bang, vör düsse Din Grimmigkeit?

12. Lehr uns bedenken, dat wi starven möt, up dat wi klok ward. Ps. [39, 5.]

13. HErr, kehr Di doch wedder to uns un wes’ Dine Knechte gnädig!

14. Füll uns fröh mit Din Gnad, so wüllt wi vun Di grotspreken un fröhlich sien uns’ Leven lang.