* * *
Es war zur Nacht, da ich ins Meerhorn stieß.
Es war zur Nacht, da ich zum Aufbruch blies.
Es war zur Nacht, da ich den Strand verließ.
Mein Boot lag in der Mondquelle.
Ich stand in vollendeter Helle.
Ich stand schlafähnlich starr auf silbernem Kies.
Ich hörte den Wind …
Ich hörte den Wind durch die Eichenkronen streichen.
Mein Herz war kühl wie die Teiche meiner Heimat.
Die weißen Wolken über den grünen Hügeln!
Dann kam die Schwalbe, die Schwalbe übers Meer.
* * *
Ein Haus … Nur der Grille Stimme klang
In die stillen Bereiche.
Manchmal, eines Mädchens kühler Sang,
Der wellengleiche.
Und ein Kind, ein Knabe lag tagelang
Am zitternden Teiche.
Am Saume …
Am Saume eines fruchtbewachsenen Berges,
Felsig in die Klarheit tauchte der Gipfel,
Stand ich im Zwiegespräch mit einem Weibe.
Die starken Schultern glänzten in der Dämmerung,
Es ruhte hoheitvoll der nackte Leib.
Wir blickten redend, sinnend in die Landschaft
Über reiche Wiesen, violette Ströme,
Bäume dunkelten am Himmel,
Leise brausend sprach fernher ein Meer.
Manchmal schritten Gestalten:
Erzengel, in großem Abend
An uns vorüber: grüßten:
Und wünschten uns und unsern Kindern Heil.