[8] Magen für antam (von antaram) ergiebt sich aus SN vol. II. p. 270, lin. ult.
[9] Freie Brüder = Nigaṇṭhā, wörtlich Knotenlose, einer der Zweige der großen Sekte der Jainās die noch heute in Indien besteht, gegründet von Nāthaputto, einem Zeitgenossen Gotamos. Vergl. Anm. 24.
[10] Die tief im Wesen des Ordens begründete Geringschätzung aller Riten (vergl. die keineswegs seltene Ehibhikkhu-upasampadā) giebt sich auch hier, fast überraschend, zu erkennen: selbst die, Vin. vol. I. p. 159, klar normierte Pavāraṇā-Feier mag der Mönch, ganz nach Belieben, mitmachen oder nicht mitmachen, es gilt gleich; wie eben schon ein alter, dem Śaṉkhas (Saṇh. VII, 16, 4) zugeschriebener Spruch sagt: Hṛdi sarvam pratiṣṭhitam.
[11] Hohe schlanke Bäume voller wohlriechender Blüthen; die köstliche Frucht, von außen wie eine große grüne Orange anzusehn, heißt Bilva.
[12] bhavābhavo ist hier zu erklären wie kusalākusalam, sāvajjānavajjam, karaṇīyākaraṇīyam, maggāmaggo u. a., AN vol. I. p. 129, 174, II. 37; vergl. insbes. das 49. Itivuttakam, Suttanipāto v. 6 u. 514, DN vol. I. p. 179.
[13] Vergl. Anmerk. 28.
[14] Die ersten sieben Gleichnisse werden in der 54. Rede näher erklärt: Ein kahler Knochen, ohne Fleisch, abgeschabt, blutbefleckt, vom Schlächter einem halbverhungerten Hunde zugeworfen; ein Fleischfetzen, von einem Geier gepackt, doch von anderen herniederstürzenden Geiern im Kampf auf Leben und Tod entrissen; eine Strohfackel, die gegen den Wind getragen gar bald Hand, Arm und Leib ergreift; eine Grube voll glühender Kohlen, die dem Hineingestoßenen jämmerliches Unheil bereitet; Gärten, Haine, Gewässer, die man im Traum gesehn hat, aber wiedererwacht (paṭibuddho) vergebens suchen würde; ein zusammengeborgter Schatz, mit dem man am Markte großthut: aber die Eigner kommen und nehmen ihn weg; Nüsse, die einer, der klettern kann, auf hoher Palme oben sitzend pflückt: aber ein anderer, der nicht klettern kann, kommt mit scharfem Beile versehn heran und hackt auf den Stamm los, die Nüsse zu kriegen. — Die weiteren drei Gleichnisse kommen a. a. O. nicht vor, sind übrigens allgemein verständlich.
[15] Der Text fügt hier als Kommentar, gleichsam in Klammern, hinzu: suttaṃ geyyaṃ veyyākaraṇaṃ gātham udānam itivuttakaṃ jātakam abbhutadhammaṃ vedallaṃ — eine augenfällige Interpolation.
[16] sabbasaṇkhārasamathāya; cf. meine »Buddhistische Anthologie«, Leiden 1892, p. XXV.