[17] mārassa pāpimato; cf. die 28. Anmerkung. Māro, personifiziert, ist der indische Große Pan.

[18] Dieses Bewusstsein ist gleich dem inneren Sinn, d. h. dem Bewusstsein von der Unendlichkeit der Zeit.

[19] pubbāpayamāno: pubbe apayamāno, von payate.

[20] Sahampati ist Eigenname dieses Brahmā, wie Bako, der Blitzstrahl, in der 49. Rede, oder Sanaṉkumāro, Der ewige Jüngling, in der 53. Rede (auch DN No. 3, 27 und SN, vol. I. p. 153), Eigennamen anderer gleichzeitiger und gleichmächtiger Brahmās sind. Sahampati ist nur par parum.

[21] Die Umgebung von Benāres, wald- und wasserreich, ist flach: doch sieht man hier und da anmuthige kleine Erd- und Steintumuli, von mächtigen Bäumen und Baumgruppen umstanden. Ein solcher dürfte auch der Seherstein, Isipatanam, gewesen sein. Eine Tagereise Bahnfahrt ost-südöstlich liegt die uralte Gayāstadt, an der freundlichen, hellen Gayā, die heute Phalgu genannt wird; ein schöner Spaziergang den Fluss entlang führt zum berühmten Tempel des Dorfes Buddh’ Gayā. Ureli, einst Uruvelā, ist einen Tagemarsch weiter nach Süden gelegen, drüben, am rechten Ufer, an einem Knie der hier Lilañjā, früher Nerañjarā genannten mittleren Gayā. Die Landschaft mit ihren schattigen Auen und weiten Wiesen und sanften bewaldeten Hügeln und Felsen im Hintergrund erinnert, bei auffallend zurücktretender Tropenvegetation, an die untere Maingegend.

[22] sāvakā: hier gleich upāsakā, gegenüber den späteren samaṇā; cf. Asokos Felsenedikt von Rūpnāth, l. 1, mit der entspr. Stelle von Sahasarām.

[23] tathāgatapadam.

[24] Siṇh. Mss haben uns diese offenbar ältere und bessere Variante zu nāta0 und nāṭa0 erhalten; vergl. FEER im Journal asiatique, April-Juni 1887, p. 314 Anm. 2; SN, vol. I, p. 68 Anm. 7, AN I, 220 (B = SS?), DN I, 49, 57 f., auch Vinayapiṭakam I, 385. Nāthaputto ist »der Sohn aus fürstlichem Hause«, wörtlich »der junge Herr«, analog dem späteren Nāthakumāras; cf. auch die beliebten Namen Viśvanāthas, Bhoganāthas, Rāmanāthas, Jagannāthas, Lokanāthas, Dharmanāthas, Yoganāthas, Bhāvanāthas, Viranāthas und noch ein dutzend ähnlicher. Die Nāthakṣatriyās nun aus einem imaginierten Jñātavaṃśas abzuleiten ist ein würdiges Kommentatorenstücklein, das denn auch unsere Jainologen gläubig hingenommen haben, ohne Kritik. Der allerdings befremdliche Uebergang des ha in ya ist nämlich, wenn nicht etwa bloß ein alter Irrthum vorliegt, zu erklären nach Hemacandras I. 214 (vergl. 249, 250), ta:ha = ta:ya. Es wurde also nātha0 zunächst regelrecht nāha0: dieses aber, nach Hem. l. c., hier fälschlich auf nāta0 bezogen, musste nāya0 ergeben. Eine volle Bestätigung von seiten der Inschriften wird sich vielleicht im Laufe der Zeiten finden. Einstweilen genüge BÜHLERS Nachweisung verballhornter Namen, Ep. Ind. I. 378, ferner die Statue des 3. Jinas Sambhavanāthas, ib. 153, und endlich der alles eher als zufällig gewählte Name Pārśvanāthas für Nāthaputras’ quasi Vorgänger. — Der Dialektiker Saccako ist möglicherweise des Nigaṇṭhers bekannter Tochtermann (jāmātā), der das erste Schisma unter den Jainās verursacht haben soll. Die Charakteristik in unserer 35. und 36. Rede trifft genau zu. Jāmātā ~ jāmas, jāmis, mit dem prākṛtischen Personalsuffixe li verziert, mag später Nom. propr. geworden sein; cf. Jābāli. Die irrige Uebertragung von Saccakos gotram auf das seines Schwiegervaters und mütterlichen Oheims, DN vol. I. p. 57, scheint darauf zu beruhen, dass man den Nigaṇṭhaputto für den leiblichen Sohn gehalten hat, ein verzeihliches Versehn, »als dan noch bey uns heutigen tag der brauch ist, dasz der schweher sein tochterman sein sun heist«: Aventin vol. IV. p. 728. — Buddhaghosos Variante Nigaṇṭhiputto weist übrigens direkt auf die Mutter hin; ob auf Grund geschichtlicher Ueberlieferung oder geschwätziger Allwissenheit, wage ich nicht zu entscheiden.