»Könntet ihr wohl, Mönche, ein Gut erlangen, dessen Besitz unvergänglich, beharrend, ewig, unwandelbar, ewig gleich derselbe nur bliebe? Kennt ihr, Mönche, ein solches Gut?«
»Gewiss nicht, o Herr!«
»Wohl, ihr Mönche: auch ich, ihr Mönche, kenne ein solches Gut nicht, dessen Besitz unvergänglich, beharrend, ewig, unwandelbar, ewig gleich derselbe nur bliebe.
»Seid ihr wohl, Mönche, einem Glauben an Unsterblichkeit ergeben, nach welchem der Gläubige von Wehe, Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung erlöst würde? Kennt ihr, Mönche, einen Glauben an Unsterblichkeit, der dem Gläubigen Erlösung brächte von Wehe, Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung?«
»Gewiss nicht, o Herr!«
»Wohl, ihr Mönche: auch ich, ihr Mönche, kenne keinen Glauben an Unsterblichkeit, der dem Gläubigen Erlösung brächte von Wehe, Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung.
»Hängt ihr wohl, Mönche, einer Schule an, durch welche der Anhänger vor Wehe, Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung bewahrt bliebe? Kennt ihr, Mönche, eine Schule, die den Anhänger vor Wehe, Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung schützen könnte?«
»Gewiss nicht, o Herr!«
»Wohl, ihr Mönche: auch ich, ihr Mönche, kenne eine solche Schule nicht, {138} die den Anhänger schützen könnte vor Wehe, Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung.
»Wenn das Ichselbst, ihr Mönche, vorhanden wäre, könnt’ es dann auch ein ›Mir eigen‹ geben?«