en hoe is u nu te moede?’

30‘Hoe mi nu te moede is?

dat sal ic u wel segghen:

ic ben noch al de selve man,

die graef Floris sijn jonc leven nam.’

Holländisch: Oudt Amsterd. LB. bl. 10. Melis Stoke door Jan vander Does, T’ Amsterdam 1591. bl. 101; door Cornelis van Alkemade, Tot Leyden 1699. in fine. Alkemade hat am Schlusse seines Stoke denselben Text wiederholt, aber die Wörter oder Verszeilen anders gestellt, um überschlagende Reime regelmäßig in das Ganze hineinzubringen, auch neue Reimwörter eingeschwärzt, wodurch freilich das alte Lied hie und da an metrischer Correctheit gewonnen, meist aber an Kraft und alterthümlichem Klang eingebüßt hat. Ich habe deshalb weiter keine Rücksicht darauf genommen, sondern mich nur an die alten ursprünglichen Texte des Amst. LB. und Dousa gehalten. Gar keine Rücksicht verdient ein anderer jüngerer Text, welchen Alkemade zum Überfluss auf seinen ersten folgen lässt; es ist eine Bearbeitung aus der Schule der Rederijkers int 17. Jahrh., wie auch schon die Überschrift darthut:

Lied van de dood van graef Floris van Holland,

die ter neder werd geslagen en geveld

van Geraerd van Velsen, zijn vassael vaeljant,

om dat hy zijn huisvrous eer had benomen met geweld: