(lacht höhnisch):
Einen kleinen Ausflug!!
Der Kommissar:
Sie sind im Recht und werden ihn strafen. Aber rechtfertigt das eine Erniedrigung? Ich fürchte, die Fesseln sind nicht mehr gut zu machen. Herr Geheimrat — es kann ein Unglück geben!
Der Vater:
Er hat mir den Gehorsam verweigert; es ist nicht das erstemal. Wenn er, der doch mein Sohn ist, schimpflich mein Haus verläßt — was kann ich anders tun, als ihn meine Macht fühlen lassen! Ich bin sonst der Entehrte. Was wird man von mir denken? Wie wird man mich ansehn! Ich muß, wenn kein Mittel mehr hilft, zu diesem letzten greifen. Das schulde ich meiner Pflicht gegen mich — und gegen ihn. Ich glaube noch, ich kann ihn bessern. Er ist jung: dies sei ihm eine Warnung für sein ganzes Leben.
Herr Kommissar, Sie sind mir ein Fremder. Trotzdem habe ich Ihnen mehr gesagt, als je einem Menschen. Bitte, vertrauen Sie mir. Alles lastet ja auf mir in dieser Stunde — ich will nur das Beste nach meinem Gewissen. Aber das darf ich nicht auf mir sitzen lassen! Sie sind selber Vater. Was täten Sie an meiner Stelle?
Der Kommissar:
Ein Wesen aus meinem Geschlecht, das in meinem Leben entsprungen ist, kann nicht verworfen sein. Das ist für mich das höchste Gesetz! Auch wir altern. Weshalb soll unser Sohn nicht jung sein?
Der Vater: