Das Fräulein:

Und was geschieht, wenn er es glaubt? Willst du mich mit dir nach Hamburg nehmen?

Der Sohn:

Ja, Fräulein.

Das Fräulein:

Ich fühl es, du hast Mut. Aber wer soll das Billett bezahlen?

Der Sohn:

Kann man nicht zu Fuß hingehn? Jemand wird uns schon weiterhelfen. Es muß doch noch Menschen geben, wie im goldenen Zeitalter, die einander Brot reichen von Meer zu Meer. — Ich brauche meinen Vater nicht. Wenn ich sterben konnte ohne ihn, so werde ich doppelt ohne ihn leben können. Ein Geräusch deines Kleides, und ich betrete dies Haus nicht mehr.

Das Fräulein:

Ja, du würdest mich entführen auf Sternschnuppen. Du glühst. Und wie verlegen wirst du sein, wenn dich der erste Portier nach unserm Namen fragt. Und wie ungeschickt, wenn du am Abend Butter und Brot kaufst. In welchem Traumland hast du gelebt! Du sprichst von Hamburg und denkst an Babylon und die Gewässer des Roten Meeres ...