Der Vater
(in verändertem Ton):
Ich strafte dich, weil ich mußte. Das ist nun vorbei. Komm. Es geht dir nicht gut.
Der Sohn:
Als ich einmal von der Leiter fiel, und mein Arm war gebrochen, da hast du für mich gesorgt. Als mein kindliches Gewissen schlug, weil ich einen Schaffner betrog, hast du ihn beschenkt und mein strömendes Weinen geheilt. Heute kam ich zu dir in größerer Not, und du hast mich geschlagen. — Es ist wohl besser, du lässest mich nun aus deinem Arm. (Er richtet sich auf.)
Der Vater:
Du kamst nicht in Not, du kamst in Ungehorsam. Deshalb schlug ich dich. Du kennst mich und weißt, was ich von meinem Sohne verlange.
Der Sohn:
Wie kannst du ein Wort auf der Zunge bewegen und sagen: so ist es! Siehst du nicht stündlich den Tod in den Baracken und weißt nicht, daß alles anders ist in der Welt!