Kristitsch Mladen schaute trocknen Auges,
Schaute trocknen Auges auf den Leichnam,
Doch die Söhne wischten ab die Thränen,
Wenn der Vater weg die Blicke wandte.
Ist nun auch der vierte Tag gekommen,
Und das faule Wasser in dem Felsen
Hat die Sonne vollends aufgetrocknet.
Aber Kristitsch, ältester Sohn des Mladen,
Ist hierauf in Raserei verfallen;
Aus der Scheide zieht er seinen Handschar,
Schaut der Mutter Leichnam an mit Blicken
Wie der Wolf, wenn er ein Lamm betrachtet.
Grausen fühlte drob sein jüngster Bruder,
Der Alexa, und er zog den Handschar,
Und durchschnitt den Arm sich mit dem Stable:
«Trink von meinem Blute, Bruder Kristitsch,
Und begehe ja nicht solch Verbrechen!
Wenn wir erst den Hungertod erlitten,
Kehren wir, der Feinde Blut zu trinken.»
Sprang der Mladen jetzt auf seine Füsse:
«Auf, ihr Kinder! besser eine Kugel,
Als die Höltenangst des Hungertodes!»
Alle Dreye sind herabgestiegen,
Wie die Wölfe die vor Hunger wüthen.
Jeglicher hat zehn der Feind' erschlagen,
Zehn der Kugeln in die Brust empfangen.
Feinde hieben ihnen ab die Köpfe;
Aber wie sie im Triumph sie trugen,
Wagten sie sie kaum noch anzuschauen,
Also fürchteten sie Kristitsch Mladen
Und des Kristitsch Mladen wackre Söhne[811].
On remarque dans cette traduction, d'abord, le décasyllabe, «vers de l'original», dans lequel M. Gerhard avait déjà traduit la plus grande partie des ballades authentiques serbes qui composent la Wila, comme on le verra d'après l'exemple suivant:
Lieber Gott, dir werde Dank für Alles!
Welch ein Mann war Delibascha Marko
Und wie siehet heut' er aus im Kerker
In der Asakburg verdammten Kerker[812]!
Ensuite, on y trouve le procédé très usité par les guzlars, procédé que Mérimée ne paraît pas avoir connu et que M. Auguste Dozon à su si bien conserver dans sa traduction des chants serbes en prose française, à savoir la répétition très fréquente de mots, d'expressions, quelquefois de vers entiers:
Mes fils, mes faucons… ne trahissez pas un seul de vos compagnons, ni les receleurs chez qui nous avons hiverné, hiverné et laissé nos richesses; ne trahissez point les jeunes tavernières chez qui nous avons bu du vin vermeil, bu du vin en cachette[813].
Quand on improvise, comme le guzlar serbe, et quand on a besoin de dix syllabes, ce moyen est des plus avantageux. M. Gerhard le connaissait et le pratiquait en traduisant les chants du recueil de Karadjitch. Voici quelques exemples:
Möchtest du auch gleich das Ross erzürnen, Möchtest gleich den scharfen Säbel ziehen?